People Pleasing - ein traumainformierter Blick in die Arbeitswelt

Wenn Gefallenwollen ausbrennt

Fühlst du dich oft überlastet, sagst „Ja“, obwohl du „Nein“ meinst, und vermeidest Konflikte, um es allen recht zu machen? Du bist nicht allein. In vielen Organisationen übernehmen Mitarbeitende mehr, als sie leisten können – und sind dabei innerlich erschöpft. Dieses Muster nennt man „People Pleasing“. ⚠️

Was ist People Pleasing?

Auf den ersten Blick wirkt es wie Nettigkeit oder Teamfähigkeit. Tatsächlich ist es oft ein tief verankertes Verhalten, das aus früheren Beziehungserfahrungen entstanden ist. People Pleasing zeigt sich auf individueller, zwischenmenschlicher und organisationaler Ebene – und kann langfristig zu Erschöpfung, Konfliktvermeidung und ineffizienter Zusammenarbeit führen.

Folgen von People Pleasing in Teams und Organisationen

People Pleasing ist oft eine Überlebensstrategie. In Organisationen äußert es sich z. B. durch:

  • Fehlende Grenzen und Überlastung

  • Konfliktvermeidung und übermäßiges Harmoniestreben

  • Mangelnde Selbstfürsorge und Unsichtbarmachen

  • Verdeckte Machtstrukturen und emotionale Abhängigkeiten

Diese Dynamiken hemmen nicht nur die persönliche Entwicklung, sondern beeinträchtigen auch gesunde Führung und eine produktive Team- und Organisationskultur. 🏢🤝

Wege zu mehr Balance und Selbstfürsorge

Gesunde Grenzen zu setzen und gleichzeitig konstruktiv zusammenzuarbeiten, ist möglich. Der erste Schritt ist, sich der eigenen Muster bewusst zu werden und Strukturen im Team zu schaffen, die Überlastung und Konfliktvermeidung vermeiden.

People Pleasing reduzieren durch Eigenverantwortlichkeit

Ein zentraler Schlüssel, um People Pleasing im Team zu reduzieren, ist die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit. Teams, in denen Mitarbeitende ihre Aufgaben selbstständig planen, klare Prioritäten setzen und Verantwortung für Ergebnisse übernehmen, erleben weniger Überlastung und Konfliktvermeidung.

Effektive Meetings spielen dabei eine entscheidende Rolle: Sie schaffen Transparenz, klären Rollen und Erwartungen und geben allen Teammitgliedern die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen – ohne automatisch „Ja“ zu sagen, nur um es allen recht zu machen.

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  • Eigenverantwortlichkeit fördern: Aufgaben bewusst übernehmen

  • Überlastung vermeiden: Klare Rollen verhindern automatisch „Ja“ sagen

  • Gesunde Grenzen setzen: Raum für ehrliche Meinungen und Prioritäten

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💬 Frage an dich: Welche Strategien helfen deinem Team, „Ja“ und „Nein“ bewusst zu steuern? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren!

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Blogeintrag: Meetings effizient gestalten: Mehr Zeit für wichtige Aufgaben im Team.